Die Herausforderung: Wie erstellt man digitale Mindmaps in Gruppen?

Vor ein paar Jahren waren Computer-basierte Mindmap Tools um einiges langsamer als Stift, Papier oder Whiteboards. Dies hat sich jedoch geändert. Digitale Ink- und Touch-Technologien sind ausgereifter und können analoges Schreiben vollständig ersetzen. Neue Geräte, welche Stift- und Touch-Eingaben unterstützen, wie zum Beispiel das Microsoft Surface Book oder das Surface Hub, liefern natürliche Arbeitsweisen und fordern die analog basierten Prozesse heraus.
Digitale Mindmap Applikationen können von diesen technologischen Fortschritten enorm profitieren. Remote-Teams müssen heute befähigt werden, Mindmaps in einer geteilten virtuellen Arbeitsfläche zu kreieren, welche sich wie ein analoges Whiteboard verhält. Jeder sollte die Möglichkeit haben, Ideen beizutragen, alle Updates zu sehen und Änderungen in Echtzeit vorzunehmen.

Transformation des Arbeitsplatzes

Aufgrund der digitalen Transformation des Arbeitsplatzes entwickeln sich neue Arbeitstechniken.
Dies erlaubt Unternehmen, das Arbeiten durch Mindmaps und Teammitgliedern von verschiedenen Standorten neu zu überdenken und digital zu verbessern. Die Herausforderung für die Teams besteht darin, sich an die neue Arbeitsweise anzupassen und Technologien effektiv zu nutzen.

Ablenkende Technologie

Komplexe Software und Hardware: Eine Herausforderung bei der Erstellung von digitalen Mindmaps sind komplexe Bedienungsoberflächen, die den Menschen ablenken und ihn aus dem Ideenfluss bringen können. Viele Knöpfe und Optionen verhindern freies Denken, was eines der Schlüsselelemente des erfolgreichen Mindmappings ist. Dies ist unter anderem der Grund, weshalb das Beginnen einer Mind-Map Session mit einer komplett leeren Oberfläche notwendig ist.

Um diese Herausforderung zu überwinden, benötigen wir eine einfach zu nutzende Lösung, welche es dem Benutzer erlaubt, so natürlich wie möglich zu arbeiten. Dies kann nur durch angemessene Hardware und Software erreicht werden.

Probleme bei Videokonferenzen: Eine Videokonferenz einzurichten, bleibt für viele User eine grosse Herausforderung. Die ersten fünf oder zehn Minuten mit der Einrichtung des Calls zu verschwenden lenkt ab, kostet Nerven und kann die Qualität des Meetings negativ beeinflussen. Aus diesem Grund muss die gewählte Technologie fehlerfrei funktionieren und einfach in der Handhabung sein.

Die Lösung – Grosse Touchscreens & CollaBoard

Touch- und Stiftoptimierte Hardware und Software helfen bei der Überwindung der erwähnten Problematiken. Viele Hardware-Hersteller haben kürzlich grosse, Windows 10-basierte, Stift und Touch-unterstützende Bildschirme vorgestellt und immer mehr Meetingräume werden damit ausgestattet. Diese innovativen Touchscreens erlauben natürliche Interkationen und nahtlose Videokonferenzen. Aber was ist mit der Software?

Beispiel eines Mindmaps, erstellt in einem modernen Arbeitsumfeld auf dem Surface Hub.
Beispiel eines Mindmaps, erstellt in einem modernen Arbeitsumfeld auf dem Surface Hub.

Grosse Touchscreens und Natural User Interface Software

Um Teams an demselben digitalen Mindmap von verschieden Standorten aus kollaborieren zu lassen, müssen Meeting-Räume auf optimalem Weg verbunden sein. Diese Aufgabe wird am besten durch grosse Touchscreens erreicht, verbunden mit einem kollaborativen Online-Arbeitsplatz und kombiniert mit einem Videokonferenz-Tool, wie zum Beispiel Skype for Business.

Fun Fact – Mindmaps wurden in den 1960er Jahren erfunden, im selben Jahrzehnt in dem auch Touchscreens zum ersten Mal präsentiert wurden.

Um eine intuitive und natürliche Benutzererfahrung zu ermöglichen, müssen Applikationen für grosse Touchscreens und digitale Stifte optimiert sein. Hier kommt CollaBoard ins Spiel, ein virtueller Online-Arbeitsplatz, entworfen für grosse, Windows 10-basierte Touchscreens. CollaBoard ist optimiert für die Verwendung von Stift, Touch und Sprachbefehlen und besitzt ein natürliches User Interface.
Die App kann auch auf persönlichen Geräten wie dem Surface Book, Surface Studio, Surface Pro, Laptops oder PCs verwendet werden.
CollaBoard ist ein sehr starkes Tool für Mindmapping und liefert den perfekten Weg, um der digitalen Transformation Starthilfe zu geben.

Vorteile & Nachteile

Vorteile:

  • Da alle Inhalte digital zur Verfügung stehen, braucht man keine Fotos seines Whiteboards zu schiessen und diese anschliessend via E-Mail zu versenden, oder nach Haftnotizen auf dem Boden zu suchen.
  • Einen grossen Touchscreen anstatt eines Projektors zu verwenden, lässt Meetings produktiver und engagierter werden. Team-Mitglieder stehen direkt vor dem Bildschirm um miteinander zur gleichen Zeit, auf der gleichen Oberfläche, arbeiten zu können.
  • Mit einer Videokonferenz involviert man die Meeting-Teilnehmer besser in den Prozess der Mind-Map Erstellung, da sie einander sehen und miteinander sprechen können. Das virtuelle Meeting wird dadurch persönlicher.

Nachteile:

  • Wie mit jeder anderen Technologie ist es unmöglich, technische Schwierigkeiten auszuschliessen. Es ist jedoch der Trend da, Dinge immer einfacher zu machen.
  • Grosse Touchscreens sind nicht gleich mobil wie ein Flipchart oder Packpapier. Diese z.B. für ein Outdoor-Meeting zu verwenden, könnte schwierig werden.

 

Fazit

Es macht Spass Standortübergreifend Mind-Maps auf dem Surface Hub mit CollaBoard zu erstellen. Für die meisten Teilnehmer war es eine durchaus positive Erfahrung.
Da alle Inhalte bereits digitalisiert sind, ist weder die Dokumentation der Meeting-Ergebnisse noch die Transkription von Notizen erforderlich. Alle Teilnehmer können zu jeder Zeit auf das Mindmap zugreifen und dieses mit Managern oder Arbeitskollegen durch wenige Klicks teilen.

Da ein digitales Mind-Map mit Post-It’s, Bilder, Videos und weiteren Objekten angereichet werden kann, können ganz neue Ebenen der Kreativität erreicht werden.

 

Die Zukunft – Mind-Maps in der virtuellen Realität?

Heute stehen wir vor der Herausforderung, existierende Technologien für die Erstellung von Mindmaps zu verwenden. Den nächsten Schritt in die virtuelle Realität zu wagen, wird einige Zeit beanspruchen. Die VR-Applikationen für Mindmapping, welche bereits existieren, sind lediglich erste Versuche und nicht entworfen für Kollaboration. Die Zukunft der Mindmaps hängt daher vermutlich von der Entwicklung dieser VR-Applikationen ab. Im Moment entsprechen diese jedoch nicht der richtigen Technologie für einen kollaborativen Ansatz.

 

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