Als was wurde Surface Hub nicht alles bezeichnet: als „die neue Kategorie der Kollaborationsgeräte“, als „gigantischer Fernseher“, als Videokonferenzanlage, als Whiteboard und und und. Zahlreiche Beschreibungen, die zwar alle stimmen, aber das Phänomen Surface Hub nicht umfassend beschreiben.

 


 

Ja, Surface Hub ist ein Phänomen. Hat sich doch das integrierte System, die Kombination von Hardware und Software, welche als ein „connected device“ – ein mit dem Menschen und der Cloud verbundenes Gerät – funktioniert und fungiert, zu einem echten Kassenschlager entwickelt.

Surface Hub verbindet Menschen mit Menschen, mit Daten, mit Informationen.

Skype for Business hat sich in den letzten Jahren als eine Option für Online-Meetings und die Ad-hoc-Kommunikation in Unternehmen etabliert. Skype for Business ist auf Surfface Hub verfügbar und ein zentrales Element für Audio- und Videokonferenzen. Dabei gestaltet das Surface Hub System Gruppen-Meetings leicht; es macht sie leicht möglich. Eine Leistungsstarke Kamera- und Audio-Technik können bestehende Geräte im Konferenzraum ersetzen, exemplarisch Beamer oder Projektor und so optimierte Video-Konferenzen ermöglichen. Ferner kann das Surface Hub durch weitere Konferenzraumtechnik erweitert und aufgewertet werden. So rücken durch Surface Hub AV und IT näher zusammen.

In einem auf Microsoft Office-Produktivitätslösungen, Software und Service beruhendem Modell arbeiten die Mitarbeiter mit Office 365 (inklusive Sykpe 4 Busines), Azure (inklusive ID as a Service Komponenten wie Premium AD) einem individuellen Device, exemplarisch dem Surface Pro 3 (zukünftig mit Windows 10) und einem kollektivem Device, namentlich Surface Hub in agilen "Workspaces" als Team, virtuelles Team oder Gruppe.

Und dies nach den anfänglichen Schwierigkeiten und Unkenrufen. So hatte sich die Auslieferung im Jahr 2016 aus Qualitätsgründen und wegen Problemen bei den Produktionsprozessen mehrmals verzögert.

Kritiker und Spötter unkten ob des hohen Preises. Allen Schwierigkeiten zum Trotz konnte Microsoft innerhalb der ersten Monate weltweit über 2.000 Kunden gewinnen, die nach Angaben des Herstellers durchschnittlich 50 Geräte bestellten. Bis heute hat sich die Zahl der Kunden und ausgelieferten Geräte verzichfacht.

Auch im Jahr 2017 stellt Surface Hub noch immer eine Dienstleistungsinnovation dar.

Surface Hub ist aber nicht nur wegen des Markterfolgs ein Phänomen, sondern vielmehr auch wegen der zahlreichen Einsatzmöglichkeiten; das integrierte System ist ein wahres Chamäleon. Auch wenn es oftmals in erster Linie als ein Gerät für Zusammenarbeit und Kommunikation gesehen wird, liegt der Nutzen auch – und insbesondere – außerhalb des Konferenzraums.
Nutzen entsteht durch den Dialog mit den Kunden, durch das Visualisieren von Sachverhalten, egal ob Zahlen oder komplexe Konstruktionszeichnungen. Das System eignet sich zur Produktionssteuerung genauso wie als interaktive Schnittstelle zwischen Lehrern und Schülern.
Unternehmen, die Surface Hub bereits einsetzen, sollten gezielt an weiteren Einsatzszenarien arbeiten. Hierdurch wird der Nutzen erhöht. Unternehmen, die die Anschaffung von Surface Hub planen, sollten sich von Anfang an mit dem gesamten Spektrum an Funktionen und Einsatzmöglichkeiten beschäftigen.

Surface Hub – ein Rückblick